top of page

Ab Juli 2024 im ÖGB-Verlag:
"Ausbeutung auf Bestellung"

In Österreich arbeiten ungarische Paketzusteller bis zu 17 Stunden täglich und syrische Essenslieferanten für sechs Euro pro Stunde. In den vergangenen Jahren starben in Österreichs Wäldern mehr als ein Dutzend rumänische Forstarbeiter und indische Reinigungskräfte beklagen sexuelle Übergriffe, während sie ohne Papiere die Wohnungen von Diplomat:innen und Professor:innen putzen. Die Betroffenen eint, dass sie für das Funktionieren der österreichischen Gesellschaft unverzichtbar sind – und dafür Unmenschliches erfahren. Sie haben keine Lobby, ihre Stimmen sind marginalisiert. In den vergangenen Jahren konnte der Autor mit Dutzenden von ihnen sprechen und nachzeichnen, wie Unternehmen in Österreich mit der Ausbeutung von Migrant:innen Profit machen – und wir alle dafür bezahlen. Um daran etwas zu ändern, müssen sich Gewerkschaften neu organisieren und politische Organisationsformen jenseits von Betriebsräten und Kollektivverträgen gefunden werden.  

-> Jetzt vorbestellen!

-> Rezensionsexemplar anfordern!

Konsumideologie

Kapitalismus und Opposition in Zeiten der Klimakrise

Schmetterling Verlag, 2022

Die ökologische Krise ist allgegenwärtig, längst kämpfen offenbar auch Fluggesellschaften und Autohersteller (medienwirksam) dagegen an. Das Narrativ: Wir können unseren Planeten retten, ohne dabei Grundlegendes an unserer Lebensweise zu verändern.

Diese Versuche – heißen sie nun «Grüner Kapitalismus» oder «nachhaltiges Wachstum» – sind nachweislich zum Scheitern verurteilt. Es geht dabei weniger um eine ernstzunehmende Bearbeitung der ökologischen Krise als vielmehr um die Erschließung kapitalistischer Akkumulationsfelder, um die ideologische Reproduktion bestehender Macht- und Herrschaftsverhältnisse.

An Herbert Marcuse anknüpfend versucht Johannes Greß eine neue Perspektive auf die ideologische Funktion von Konsum im Kontext einer sich radikalisierenden ökologischen Krise zu entwerfen. Handlungsanleitend ist dabei Marcuses These, wonach Konsum als die Ideologie zur Integration der (oppositionellen) Massen ins kapitalistische System fungiert. Ergänzt um die ideologietheoretischen Überlegungen von Ernesto Laclau und Slavoj Žižek soll so ein Verständnis von Konsumideologie als Ergebnis einer «Politik der jouissance» entwickelt werden – welcher es den emanzipatorischen Entwurf einer «demokratischen Politik der jouissance» entgegenzustellen gilt.

-->> bestellen

-->> Rezensionsexemplar

Aus dem Verlagsprogramm

Greß, Johannes:
Konsumideologie
Kapitalismus und Opposition in Zeiten der Klimakrise
2022
Kartoniert
Schmetterling
ISBN 3-89657-037-4

16,80 Euro

Vorabdrucke & Rezensionen

contraste,
1. Juni 2022

Rezension. Konsumideologie

Kompetenz,
18. Mai 2022

Revista Online,
17. März 2022

Analyse & Kritik,
15. März 2022

Onlinemagazin "Da Hog'n",
16. Februar 2022

politix
15. Jänner 2022

Unsere Zeitung,
22. Dezember 2021

Vorabdruck. Konsumideologie

Arbeit & Wirtschaft,
23. Juni 2021

Abo-Formular

Bleibe auf dem Laufenden

Vielen Dank!

bottom of page